Zweite Infoveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus an den Beruflichen Schulen Gelnhausen (01.2012)
Auf großes Interesse bei Schülern und Lehrern stieß die zweite Runde der Infoveranstaltung des Landesamts für den Verfassungsschutz zum Thema Rechtsextremismus. Nach der äußerst erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Dezember reisten erneut zwei Referenten aus Wiesbaden an, um die etwa 100 interessierten Schülerinnen und Schüler über aktuelle Entwicklungen in der rechten Szene zu informieren und darüber wie Rechtsextremismus im Alltag zu erkennen ist. Dabei wurden einleitend Kompetenzen und Aufgaben des Verfassungsschutzes erklärt und kritisch mit dem Publikum diskutiert.
Nachdem sich die erste Veranstaltung hauptsächlich an Schüler des beruflichen Gymnasiums und der Fachoberschule gerichtet hat, zielte die zweite Veranstaltung speziell auf Schüler der Berufsfachschule und der Berufsschule ab. Zu Beginn lobte Schulleiter Günter Rau den Erfolg der Auftaktveranstaltung und betonte die Wichtigkeit auch im Alltag gegen rechtsextremes Gedankengut einzustehen.
Besonderes Interesse weckte bei den Berufsfachschülern die "Tarnmechanismen" rechter Gruppierungen, beispielsweise die "Schulhof-CD" der NPD. Auf den ersten Blick handle es sich um "normale" Musik, erst bei mehrfacher Betrachtung erkennt man welches Gedankengut dahinter steckt. Die Organisatoren, Schulsozialarbeiter Hans-Jürgen Heldmann, Kristin Tögel und Studienrat Conrad Buchholz zeigten sich hochzufrieden über den Ablauf der Veranstaltung und lobten das große Schülerinteresse während der Vorträge.

