WfbM

Werkstatt für behinderte Menschen

Der Entwurf

 

I. ALLGEMEINES

Was heißt WfbM?

Ganz einfach:

Werkstatt für behinderte Menschen.

In der WfbM arbeiten Menschen, die wegen ihres handicaps keine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt finden.

Jede/r neue Mitarbeiter/In der WfbM beginnt seine Tätigkeit dort im Berufsbildungsbereich (BBB).

Hier wird er/ sie für eine Arbeit außerhalb oder, wenn dies nicht möglich ist, innerhalb der Werkstatt qualifiziert.

Eine der Qualifizierungsmaßnahmen ist der Berufsschulunterricht.

Er findet für die neuen Mitarbeiter/Innen an einem Schultag in der Woche über die Dauer von mindestens 2, an unserer Schule 3 Jahren statt.

Die Klassen der Schulform WfbM umfassen 8 – 10 Schüler/Innen und werden von jeweils 2 Lehrkräften unterrichtet.

Dabei ist eine Lehrkraft Fachlehrer/in, die zweite Sonderschullehrerin.

Zurzeit bieten wir die Berufsfelder

Ø      Hauswirtschaft und

Ø      Farbtechnik und Gestalten an.

Aus organisatorischen Gründen wird weiterhin eine Kleinklasse von 3 Schülern/Innen, die alle Rollstuhlfahrer/Innen sind,  in Räumen der Barbarossawerkstatt von einer Sonderschullehrerin unterrichtet. Schwerpunkte sind dort Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen ) und Arbeit am Computer.

Die Arbeit mit den Schüler/Innen ist überwiegend praktisch ausgerichtet. Theoretische Inhalte ergeben sich aus dem konkreten Handeln.

Unsere Schüler/Innen kommen aus zwei Werkstätten:

Ø      Barbarossawerkstatt in Altenhasslau ( www.bwmk.de )

Ø      WfbM Leisenwald ( www.reha-schotten.de )

 Sie werden mit Bussen zur Schule gebracht und auch wieder abgeholt.

Die Anmeldung der Schüler/Innen erfolgt über die Werkstätten.

Zwischen den Werkstätten und der Berufsschule besteht ein regelmäßiger Austausch über Ausbildungsinhalte und den Stand der Ausbildung bzw. die fachliche und persönliche Entwicklung der Schüler/Innen.

II.ZUM UNTERRICHT                                        

Berufsfeld Hauswirtschaft:

Inhalte im Unterricht sind u.a.

  

  • Ein Mittagessen oder ein besonderes Frühstück zu planen,
  • Rezepte anhand von Bildkarten mit Texten zu erarbeiten,
  • eine Arbeitsorganisation für die Herstellung der Speisen in Arbeitsteilung zu erstellen,
  • die geplanten Speisen dann auch herzustellen und schließlich
  • das Geschehens im Hinblick auf das Gelingen des Gerichts und die Zusammenarbeit zu reflektieren.

 Die Schüler/Innen 

  • lernen neue Rezepte kennen,
  • setzen diese möglichst eigenständig um,
  • erhalten in der Arbeit mit Rezepten eine Anregung für Aktivitäten in der Freizeit,
  • lernen Absprachen in Bezug auf Arbeitsorganisation und Umgang miteinander zu formulieren und die Absprachen einzuhalten.

Unser Rezeptbuch aus dem vergangenen und jetzigen Schuljahr enthält so leckere Sachen wie 

  • Kartoffelpuffer mit Apfelmus
  • Kartoffelgratin mit frischen Salaten
  • Pellkartoffeln mit grüner Soße
  • Kartoffel-Lauch-Suppe
  • Lasagne mit unterschiedlichen Füllungen
  • Spaghetti mit Hackfleischsoße
  • Pizza mit unterschiedlichem Belag
  • Omeletts mit süßer und pikanter Füllung
  • Sandwichkreationen
  • Süßes Hefeteiggebäck in diversen Formen und Geschmacksrichtungen
  • Waffeln mit Garnierungen.......

 

Berufsfeld Farbtechnik und Gestalten

Wie in allen anderen Unterrichtsangeboten sind auch innerhalb dieses Berufsfeldes unsere übergeordneten Ziele

 

  • die Selbsttätigkeit,
  • die Eigeninitiative,
  • die Selbstständigkeit,
  • das Durchhaltevermögen in Arbeitsprozessen,
  • die Kommunikationsfähigkeit und
  • der Anpassungsfähigkeit der Schüler/Innen an unterschiedliche Arbeitssituationen zu fördern.

Wir sammeln Ideen, bringen selbst Ideen ein und prüfen sie im Hinblick auf  enthaltene Lernmöglichkeiten und die Umsetzbarkeit.

Gemeinsam mit den Schüler/Innen legen wir dann die Inhalte fest.

Es ist durchgängiges Unterrichtsprinzip, dass Entscheidungen mit der Klasse getroffen werden, dabei demokratische Verhaltensweisen und entsprechende – jede/n Teilnehmer/In anerkennende und würdigende – Kommunikationsformen gefordert und geübt werden.

Das gilt auch als Ziel für die Lehrkräfte, die sich regelmäßig in reflektierenden Gesprächen über Inhalt, Gestaltung und Dynamik ihres Unterrichts austauschen.

Im vergangenen Schuljahr war schwerpunktmäßig die Herstellung eines großen Angelspiels Inhalt des Unterrichts. Die Schüler/Innen konnten lernen 

  • kleine Fische auszusägen, zu schleifen, zu bemalen und zu lackieren,
  • kleine Metallringe zu biegen,
  • Hartfaserplatten für die Aquariumswände zu grundieren und zu lackieren und
  • Sichtlöcher zu fräsen.

In diesem Schuljahr haben wir damit begonnen, Gipsformen herzustellen.

Weitere Produkte sind z.B. 

  • Eine Uhr
  • Grußkarten aus handgeschöpftem Papier
  • Halloweenmasken

 

 

 

III. KOOPERATION MIT ANDEREN SCHULFORMEN

 

 

An jedem Schultag der Schüler/Innen aus der WfbM nehmen Schüler/Innen aus der Berufsfachschule für Sozialassistenz (BF Soz) teil. Jede/r Schüler/In  hospitiert nach Möglichkeit an drei aufeinander folgenden Terminen, die als drei Phasen zu sehen sind:

 

·        1.Tag:

v     Kennenlernen der Schüler/innen mit Behinderung

v     Vorstellen des Unterrichtskonzeptes und der Ziele

v     Hospitierende Tätigkeiten

·        2.Tag:

v     Aktive Übernahme in der gemeinsamen Vorbesprechung festgelegter Aufgaben mit einzelnen Schülern/innen aus der WfbM

v     Planung einer eigenen Aktivität – Teil eines Gerichtes - für den 3. Tag

·        3.Tag:

v     Nach Möglichkeit Übernahme des Planungsgesprächs

v     Eigenverantwortliche Durchführung der am 2. Tag geplanten Aktivität

 

 

Die Schüler/innen aus der BF Soz

·        lernen dabei Menschen mit Behinderung kennen,

·        erfahren pädagogische Grundsätze in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung

·        können evtl. bestehende Berührungsängste abbauen,

·        können Fragestellungen im Umgang mit Menschen mit Behinderung entwickeln und

·        Strategien dafür überdenken lernen.

 

Die Schüler/innen aus der WfbM:

·        können u.a.ihre Flexibilität erhöhen, sich immer wieder auf neue Menschen einzustellen,

  • können ihre  Fähigkeit erweitern, sich selbst anderen Menschen mitzuteilen und
  • lernen, über ihre Arbeit und sich selbst zu berichten.

 

 Weiterhin finden nach Gelegenheit gemeinsame Projekte mit der

Fachschule für Sozialpädagogik statt.

Im vergangenen Schuljahr kam dabei innerhalb eines Theaterprojektes das Stück

Tierisch gut“ zur Vorführung.

 

 

 

I. ALLGEMEINES

 

 

Was heißt WfbM?

 

Ganz einfach:

Werkstatt für behinderte Menschen.

 

In der WfbM arbeiten Menschen, die wegen ihres handicaps keine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt finden.

 

Jede/r neue Mitarbeiter/In der WfbM beginnt seine Tätigkeit dort im Berufsbildungsbereich (BBB).

 

Hier wird er/ sie für eine Arbeit außerhalb oder, wenn dies nicht möglich ist, innerhalb der Werkstatt qualifiziert.

 

Eine der Qualifizierungsmaßnahmen ist der Berufsschulunterricht.

 

Er findet für die neuen Mitarbeiter/Innen an einem Schultag in der Woche über die Dauer von mindestens 2, an unserer Schule 3 Jahren statt.

 

Die Klassen der Schulform WfbM umfassen 8 – 10 Schüler/Innen und werden von jeweils 2 Lehrkräften unterrichtet.

Dabei ist eine Lehrkraft Fachlehrer/in, die zweite Sonderschullehrerin.

 

Zurzeit bieten wir die Berufsfelder

Ø      Hauswirtschaft und

Ø      Farbtechnik und Gestalten an.

Aus organisatorischen Gründen wird weiterhin eine Kleinklasse von 3 Schülern/Innen, die alle Rollstuhlfahrer/Innen sind,  in Räumen der Barbarossawerkstatt von einer Sonderschullehrerin unterrichtet. Schwerpunkte sind dort Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen ) und Arbeit am Computer.

Die Arbeit mit den Schüler/Innen ist überwiegend praktisch ausgerichtet. Theoretische Inhalte ergeben sich aus dem konkreten Handeln.

 

Unsere Schüler/Innen kommen aus zwei Werkstätten:

Ø      Barbarossawerkstatt in Altenhasslau ( www.bwmk.de )

Ø      WfbM Leisenwald ( www.reha-schotten.de )

 

Sie werden mit Bussen zur Schule gebracht und auch wieder abgeholt.

 

Die Anmeldung der Schüler/Innen erfolgt über die Werkstätten.

 

Zwischen den Werkstätten und der Berufsschule besteht ein regelmäßiger Austausch über Ausbildungsinhalte und den Stand der Ausbildung bzw. die fachliche und persönliche Entwicklung der Schüler/Innen.

 

 

 

 

II.ZUM UNTERRICHT

 

                                              

                                                        

 

Berufsfeld Hauswirtschaft:

 

 

Inhalte im Unterricht sind u.a.

 

 

  • Ein Mittagessen oder ein besonderes Frühstück zu planen,
  • Rezepte anhand von Bildkarten mit Texten zu erarbeiten,
  • eine Arbeitsorganisation für die Herstellung der Speisen in Arbeitsteilung zu erstellen,
  • die geplanten Speisen dann auch herzustellen und schließlich
  • das Geschehens im Hinblick auf das Gelingen des Gerichts und die Zusammenarbeit zu reflektieren.

 

 

Die Schüler/Innen

 

 

  • lernen neue Rezepte kennen,
  • setzen diese möglichst eigenständig um,
  • erhalten in der Arbeit mit Rezepten eine Anregung für Aktivitäten in der Freizeit,
  • lernen Absprachen in Bezug auf Arbeitsorganisation und Umgang miteinander zu formulieren und die Absprachen einzuhalten.

 

 

Unser Rezeptbuch aus dem vergangenen und jetzigen Schuljahr enthält so leckere Sachen wie

 

 

  • Kartoffelpuffer mit Apfelmus
  • Kartoffelgratin mit frischen Salaten
  • Pellkartoffeln mit grüner Soße
  • Kartoffel-Lauch-Suppe
  • Lasagne mit unterschiedlichen Füllungen
  • Spaghetti mit Hackfleischsoße
  • Pizza mit unterschiedlichem Belag
  • Omeletts mit süßer und pikanter Füllung
  • Sandwichkreationen
  • Süßes Hefeteiggebäck in diversen Formen und Geschmacksrichtungen
  • Waffeln mit Garnierungen.......

 

 

 

 

 

                                                   

Berufsfeld Farbtechnik und Gestalten

 

 

Wie in allen anderen Unterrichtsangeboten sind auch innerhalb dieses Berufsfeldes unsere übergeordneten Ziele

 

 

  • die Selbsttätigkeit,
  • die Eigeninitiative,
  • die Selbstständigkeit,
  • das Durchhaltevermögen in Arbeitsprozessen,
  • die Kommunikationsfähigkeit und
  • der Anpassungsfähigkeit der Schüler/Innen an unterschiedliche Arbeitssituationen zu fördern.

 

Wir sammeln Ideen, bringen selbst Ideen ein und prüfen sie im Hinblick auf  enthaltene Lernmöglichkeiten und die Umsetzbarkeit.

Gemeinsam mit den Schüler/Innen legen wir dann die Inhalte fest.

Es ist durchgängiges Unterrichtsprinzip, dass Entscheidungen mit der Klasse getroffen werden, dabei demokratische Verhaltensweisen und entsprechende – jede/n Teilnehmer/In anerkennende und würdigende – Kommunikationsformen gefordert und geübt werden.

Das gilt auch als Ziel für die Lehrkräfte, die sich regelmäßig in reflektierenden Gesprächen über Inhalt, Gestaltung und Dynamik ihres Unterrichts austauschen.

 

 

Im vergangenen Schuljahr war schwerpunktmäßig die Herstellung eines großen Angelspiels Inhalt des Unterrichts. Die Schüler/Innen konnten lernen

 

 

  • kleine Fische auszusägen, zu schleifen, zu bemalen und zu lackieren,
  • kleine Metallringe zu biegen,
  • Hartfaserplatten für die Aquariumswände zu grundieren und zu lackieren und
  • Sichtlöcher zu fräsen.

 

 

In diesem Schuljahr haben wir damit begonnen, Gipsformen herzustellen.

 

Weitere Produkte sind z.B.

 

 

  • Eine Uhr
  • Grußkarten aus handgeschöpftem Papier
  • Halloweenmasken

 

 

 

 

III. KOOPERATION MIT ANDEREN SCHULFORMEN

 

 

An jedem Schultag der Schüler/Innen aus der WfbM nehmen Schüler/Innen aus der Berufsfachschule für Sozialassistenz (BF Soz) teil. Jede/r Schüler/In  hospitiert nach Möglichkeit an drei aufeinander folgenden Terminen, die als drei Phasen zu sehen sind:

 

·        1.Tag:

v     Kennenlernen der Schüler/innen mit Behinderung

v     Vorstellen des Unterrichtskonzeptes und der Ziele

v     Hospitierende Tätigkeiten

·        2.Tag:

v     Aktive Übernahme in der gemeinsamen Vorbesprechung festgelegter Aufgaben mit einzelnen Schülern/innen aus der WfbM

v     Planung einer eigenen Aktivität – Teil eines Gerichtes - für den 3. Tag

·        3.Tag:

v     Nach Möglichkeit Übernahme des Planungsgesprächs

v     Eigenverantwortliche Durchführung der am 2. Tag geplanten Aktivität

 

 

Die Schüler/innen aus der BF Soz

·        lernen dabei Menschen mit Behinderung kennen,

·        erfahren pädagogische Grundsätze in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung

·        können evtl. bestehende Berührungsängste abbauen,

·        können Fragestellungen im Umgang mit Menschen mit Behinderung entwickeln und

·        Strategien dafür überdenken lernen.

 

Die Schüler/innen aus der WfbM:

·        können u.a.ihre Flexibilität erhöhen, sich immer wieder auf neue Menschen einzustellen,

·        können ihre  Fähigkeit erweitern, sich selbst anderen Menschen mitzuteilen und

·        lernen, über ihre Arbeit und sich selbst zu berichten.

 

 

 

                          Ë

 

Weiterhin finden nach Gelegenheit gemeinsame Projekte mit der

Fachschule für Sozialpädagogik statt.

Im vergangenen Schuljahr kam dabei innerhalb eines Theaterprojektes das Stück

Tierisch gut“ zur Vorführung.

 

 

 

 

Berufliche Schulen Gelnhausen - Graslitzer Straße 2-8 - 63571 Gelnhausen