BFS Schülerinnen und Schüler veranstalteten zweitägige Aktion für Christoffel-Blindenmission - Zahlreiche Stationen (08.2010)
In Zusammenarbeit mit der Christoffel-Blindenmission haben die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule eine Spendenaktionsfeier für blinde Menschen auf die Beine gestellt.
Inspiriert durch den Jugendfilm „Die Blindgänger“ im Rahmen der Schulkinowochen und die Arbeit der Christoffel-Blindenmission entschlossen sich die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe ihrer Lehrkräfte Patricia Grendel und Dr. Walther Battenberg zu einem Projekt, das ihren Mitschülern die Problematik des Blindseins näher bringen soll. Ein weiteres wichtiges Ziel der Aktion ist das Sammeln von Spendengeldern, die ebenfalls an die Christoffel-Blindenmission weitergeleitet werden. Dazu wurden multikulturelle Köstlichkeiten verkauft sowie diverse Stationen in dem Schulgebäude vorbereitet..
Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bekamen einen „Laufzettel“, auf dem die verschiedenen Stationen eingetragen wurden, darunter auch der im Schulhof aufgebaute Hindernisparcours: ein kleines Labyrinth aus Stühlen und Bänken, das mit verbundenen Augen und Blindenstock zu bewältigen war.
Ein Ballspiel der besonderen Art war auch zu finden. Im Inneren des Balls befindet sich eine Klingel, die es den Teilnehmern mit verbundenen Augen ermöglichen soll, den Ball anhand des Geräuschs zu lokalisieren. Das Ziel des Spiels bestand darin, den Ball mit Hilfe von Gehör und viel Konzentration innerhalb von drei Versuchen in eine bereitgestellte Box zu werfen.
Folgte man den Plakaten und roten Pfeilen innerhalb der Schule, die von den Schülern als Wegweiser zu den einzelnen Stationen angebracht wurden, gelangte man zu einem Infostand. Dort erhielten Interessierte Informationen zu möglichen Ursachen von Blindheit und konnten sich an der Blindenschrift ausprobieren. Mit Tafel, Griffel und einem Blindenalphabet ausgestattet, konnte man Punkt für Punkt den eigenen Namen ins Papier stanzen.
Alle 45 Minuten wechselten die teilnehmenden Klassen zwischen den Stationen auf ihrer Erkundungsreise durch die Welt der Blinden.
Ein weiteres Ziel war ein Raum, in dessen Mitte einige Tische und eine große Kisten standen. Hier mussten die Schülerinnen und Schüler ertasten, was sich in der „Fühlkiste“ befand. Ergänzend gab es Tastbilder zu erfühlen. Gestaltet durch verschiedene Materialien, konnten die Teilnehmer regelrecht komplette Kunstwerke erraten.
An den Tischen versuchten sie sich an einem „Mensch ärgere Dich nicht“-Spiel für Blinde. Ein Würfel zum Fühlen und ein mit kleinen Erhebungen versehenes Spielbrett, ähnlich den Punkten der Blindenschrift, ermöglichen es auch Blinden, in den Genuss des altbekannten Spiels zu kommen.